Streit um Karaoke-Rechnung in Chiang Mai: Briten bekommen ฿150.000 voll erstattet
Ein Abend in einer Karaoke-Bar in Chiang Mai bescherte zwei Briten Kartenbelastungen von rund ฿150.000 – doch nach Anzeige, Beweisen und großer Aufmerksamkeit in sozialen Medien hat die Bar nun den vollen Betrag erstattet. Die Männer waren stark betrunken, und ein Tuk-Tuk brachte einen von ihnen angeblich zurück in dieselbe Bar statt nach Hause. Das Lokal beharrt auf echten Leistungen. Hier: was geschah, die Warnzeichen und wie man einen Rechnungsschock vermeidet. Außerdem: praktische Tipps, um beim Ausgehen in Thailand einen Rechnungsschock zu vermeiden.
- Rechnung → erstattet: rund ฿150.000 (seine Karte und die seiner Frau) nach polizeilicher Schlichtung und öffentlichem Druck voll zurückgezahlt.
- Wo: eine Karaoke-Bar nahe dem alten Stadtgraben in der Altstadt von Chiang Mai.
- Der Anfang: beide stark betrunken; ein Tuk-Tuk brachte einen angeblich zurück in dieselbe Bar statt nach Hause (Provision vermutet, unbestätigt).
- Wofür: etwa ฿700 pro Hostess und Stunde über ~5 Stunden – und die Karte der Frau wurde ohne Erlaubnis genutzt.
- Warnzeichen: mehrere Abbuchungen binnen 30 Minuten, über dem Kartenlimit (฿50.000), verteilt auf zwei private PromptPay-Konten.
1. Was geschah
Laut der Anzeige bei der Stadtpolizei Chiang Mai hatten ein in Hang Dong lebender Brite und sein zu Besuch weilender Freund stark getrunken – zunächst in einem Lokal im Nimman-Viertel – bevor sie in einer Karaoke-Bar nahe dem alten Stadtgraben landeten. Der Vorfall datiert auf den 28. Juni 2026.
Beide waren stark betrunken; die thailändische Ehefrau des Mannes sagt, ihr Mann sei praktisch bewusstlos gewesen, doch ein Tuk-Tuk habe ihn zurück in dieselbe Karaoke-Bar gebracht statt nach Hause nach Hang Dong. Beim Prüfen der Karten waren rund ฿150.000 belastet – teils auf der Karte der Frau ohne deren Zustimmung.
2. Warum es strittig ist
Die Touristen und ihr Anwalt Damrong Boonprakong bezweifeln nicht die Servicegebühr an sich, sondern Preis und Transaktionsmuster. Hostess- oder Begleit-Gebühren sind in manchen thailändischen Karaoke-Bars üblich, doch Summen und Vorgehen warfen hier Fragen auf.
Die Warnzeichen: mehrere Abbuchungen binnen etwa 30 Minuten; eine Belastung über dem ฿50.000-Kartenlimit; die Karte der Frau ohne Erlaubnis genutzt; und Geld verteilt auf zwei „private“ PromptPay-Konten statt auf ein Geschäfts-Terminal. Laut Berichten zeigte GPS, dass das Tuk-Tuk dieselben Touristenstraßen mehrfach abfuhr. Die Bar sagt, es sei die Bezahlung tatsächlich erbrachter Hostess-Leistungen (etwa ฿700 pro Person und Stunde).
3. Erstattung – und ein wiederkehrendes Muster
Nach der Anzeige, einer Schlichtung bei der Stadtpolizei am 13. Juli und großer Aufmerksamkeit in sozialen Medien wies die Bar ein Fehlverhalten zurück, erstattete aber die vollen ~฿150.000. Eine strafrechtliche Anklage ist nicht bestätigt, und es gibt Rufe, die Lizenz des Lokals zu prüfen. Kein Einzelfall: Lokale Medien berichteten von ähnlichen Karaoke-Überteuerungen in Chiang Mai – darunter ein koreanischer Besucher mit rund ฿160.000 – und von einem Fall 2025, in dem Karaoke-Personal wegen eines Angriffs auf einen Briten im Rechnungsstreit angeklagt wurde.
4. So vermeiden Sie einen Rechnungsschock beim Ausgehen
Thailands Nachtleben ist ein großer Anziehungspunkt, und die meisten Abende verlaufen problemlos, doch Rechnungsstreitigkeiten in Hostess-Bars und Karaoke-Lokalen erwischen jedes Jahr Besucher. Ein paar Gewohnheiten halten Sie in Kontrolle.
- Zuerst alle Preise vereinbaren. Getränke, Raum und jede Hostess-/Begleit- oder Stundengebühr – Preise vor der Bestellung klären, am besten per gedruckter Karte.
- Eigene Rechnung führen. Runde für Runde zahlen und keine offene Karte hinter der Theke lassen.
- Karte nie aus den Augen lassen. Jede Abbuchung beobachten; wiederholte oder gesplittete Buchungen, die Sie nicht genehmigt haben, ablehnen.
- Vorsicht bei „Empfehlungen“ von Schleppern/Tuk-Tuks. In Provisions-Lokalen häufen sich Rechnungsüberraschungen.
- Wenig Bargeld oder eine Karte mit niedrigem Limit für abends – so kann eine strittige Rechnung Ihr Konto nicht leeren.
- Wenn es schiefgeht, nicht unter Druck zahlen. Belege aufbewahren, die Touristenpolizei 1155 (Englisch) anrufen und die Abbuchung bei der Bank anfechten.
- Nicht so betrinken, dass Sie die Rechnung nicht prüfen können. Rechnungsfallen treffen meist stark Betrunkene – dosieren Sie so, dass Sie Abbuchungen verfolgen und Nein sagen können.
Häufig gestellte Fragen
Ist es normal, in einer thailändischen Karaoke-Bar für Hostessen zu zahlen?
Was tun, wenn man überteuert abgerechnet wurde?
Hat die Karaoke-Bar in Chiang Mai überteuert?
Wie vermeide ich überhöhte Rechnungen in thailändischen Bars und Karaoke?
Quelle: Thairath. Ein laufender, strittiger Fall; Details können sich ändern, ein Fehlverhalten ist nicht bewiesen.
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